Training in den eigenen 4 Wänden

Homegym im Keller

Viele Menschen sind vom inneren Schweinehund geplagt, würden aber gern sportlicher werden oder das ein oder andere Kilo an Gewicht verlieren und Muskelmasse aufbauen. Denn jetzt wo der Sommer vor der Tür steht, möchte man den Körper doch noch etwas in Form bringen. Vielen ist es allerdings unangenehm, gerade Leuten mit höherem Übergewicht sich in ein Fitnessstudio zu quälen und vermuten so den abschätzigen Blicken der anderen Besucher ausgesetzt zu sein.

 

Doch wo liegen die genauen Vor- und Nachteile Sport von zu Hause aus zu machen?

Ein entscheidender Vorteil ist die Tatsache, dass man unter sich ist, privat in seinem Kämmerlein oder – falls vorhanden – im heimischen Garten. Es kann auch leichter sein, dem Schweinehund die Harke zu zeigen, da man sich nicht erst fertig machen muss, sondern die Sporteinheiten zu jeder Zeit und Stunde in greifbarer Nähe sind. Außerdem ist es da auch leichter den Rest der Familie, insbesondere die Kinder auch mit einzubinden.

Allerdings gibt es auch Nachteile. Je nachdem für welche Trainingsmöglichkeiten man sich entscheidet ist auch wichtig den Platz im Auge zu behalten, des Weiteren sind Trainingsgeräte teilweise ziemlich kostenintensiv. Was aber der größte Nachteil das ist, gerade bei absoluten Anfängern, ist das Fehlen von Trainern vor Ort. Denn es besteht die Gefahr sich, bei falsch ausgeführten Übungen ohne Kontrolle einer Person die Ahnung hat, schmerzhafte Zerrungen oder andere Verletzungen einzuhandeln.

Heute erleben die Homegyms einen regelrechten Run, da durch die Coronapandemie die Möglichkeiten Sport zu treiben eher Mau sind, da die Fitnessstudios mit als erstes schließen mussten und auch noch nicht sicher ist, wann diese wieder öffnen. Der Onlinehandel boomt weiterhin. Was spricht also dagegen sich Sportnahrung, wie Whey Protein und die passenden Geräte einfach ins Eigenheim zu holen?




Doch welche Übungen oder Geräte bieten sich an?

In erster Linie sollte man sich im Klaren sein, ob man lieber an Geräten oder lieber ohne trainieren möchte. Es gibt ja klassische Übungen wie die Ausfallschritte, Sit Ups, Squat Jumps, Liegestütz und viele mehr. Diese sind ziemlich easy nachzumachen aber deswegen nicht weniger effektiv. Es gibt auch die Möglichkeit sich via App in unzähligen Fitnessportalen einen Trainingsplan aufstellen zu lassen, inklusive Videos in denen die Übungen vorgemacht und erklärt werden.

Yoga ist auch ein ziemlich beliebter Baustein fürs Heimtraining. Es geht aber noch einfacher: für das Training reicht in erster Linie auch das Trainieren mit Wasserflaschen als kostengünstigen Hantel Ersatz oder das Tragen und Rudern mit Getränkekisten. Noch eine Möglichkeit, für die man zum Beispiel nur eine Yogamatte benötigt sind die seit Jahrhunderten beliebten Liegestütze, auch in abgewandelter Form, den sogenannten „Frauenliegestützen“.

Hierbei stützt man sich auf den Knien ab. Auch eine Bettseite oder ein an die Wand gestellter Stuhl kann zum Trainingsgerät werden. An diesen lassen sich prima Dips machen. Perfekt für einen starken Oberarm und kräftige Schultern. Wenn man doch lieber an Geräten trainiert, gibt es doch die Möglichkeit je nach persönlichem Budget und Platz zur Einrichtung eines eigenen Homegyms.

Das sollte sich allerdings gut überlegt sein, denn nur allzu schnell mutieren die selten genutzten Geräten, wenn der Schweinehund mal wieder die Macht über die Motivation bekommen hat, zum teuren Staubfänger. Perfekt für Anfänger und Kostengünstig sind zum Beispiel Therabänder mit verschiedenen Widerstandsniveau, mit denen man sowohl Arme als auch Beine trainieren kann. Ein weiteres empfehlenswertes Kleingerät, welches in vielen Haushalten vertreten ist, ist ein AB-Roller.

Ähnlich einem Nudelholz, welches man vor sich herschiebt, kann man damit hervorragend den Rücken und die Schulterpartie trainieren. Kettlebells oder auch unter dem Namen Kugelhantel bekannt erlauben ein leichtes Krafttraining bequem von zu Hause. Nun widmen wir uns den mitunter platz- und kosten intensiveren Geräten. Da gäbe es zum Beispiel den Klassiker, das Laufband, welches auch in jedem Fitnessstudio zu finden ist. Ein beliebtes Trainingsgerät im Bereich Cardio ist auch ein Crosstrainer, der den ganzen Körper und das Herz- und Kreislaufsystem trainiert und stärkt.

Frau auf Ergometer

Ergometer – das perfekte Trainingsgerät für zu Hause?

Das absolute Einsteigergerät welches in den meisten Homegyms neben Hanteln zu finden ist, ist das Ergometer. Ergometer gibt es in vielen verschiedenen Ausführungen, in Form eines Fahrrads mit Sattel oder auch als Mini Version zum Bewegen vor dem heimischen Fernseher. Es gibt sie ebenfalls in allen möglichen Preiskategorien und Marken.

Es gibt sie sogar für Kinder mit einem kleinen eingebauten Monitor, auf dem ein Fahrradsimulationsspiel installiert ist, welches Kinder spielerisch zu mehr Bewegung animieren kann. Worauf man allerdings auch achten sollte ist wie bei allen Großgeräten, dass man auf die Gewichtsbeschränkungen achten damit es nicht zu einer Überlastung des Gerätes und somit zum vorzeitigen Verschleiß kommen kann.

Selbst für Menschen die längere Zeit bettlägerig waren, kann ein Ergometer der perfekte Einstieg in ein gesundes Leben in Bewegung darstellen, um ein erstes Training der Beinmuskulatur zu ermöglichen, eignet sich hervorragend ein Mini Ergometer, da es direkt vom Bett oder Sofa aus genutzt werden kann und sich sogar für Senioren zur Muskelerhaltung eignet. Hier gibt es eine schöne Übersicht über die aktuell am Markt erhältlichen Ergometer.




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