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Bier statt Whey – kann das klappen?

Während sich Hobbysportler nach dem Workout durchaus genüsslich ein frisches Bier schmecken lassen, bleibt wirklichen Profis meist nur der Griff zum Protein-Shake übrig. Weil Bier aufgrund seiner enthaltenen Kohlenhydrate und dem Alkoholgehalt eher nicht zum Trainingserfolg beiträgt, mussten ambitionierte Athleten sich bisher diesbezüglich strikt zurückhalten. Das soll sich nun ändern.

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Wer sich beim Workout ordentlich ausgepowert hat und seinen Muskeln dringend hochwertige Aminosäuren zuführen möchte, soll nun mit gutem Gewissen ein kühles Bier genießen können. Möglich macht es eine Kooperation der TU Berlin mit einem jungen deutschen Start-up. Nach über zwei Jahren Forschungsarbeit ist es den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Fachgebietes Brauwesen nun gelungen, ein alkoholfreies Proteinbier zu entwickeln.

 

Was steckt drinnen im Proteinbier?

Wer sich bereits mit den einzelnen Inhaltsstoffen in Whey Protein auseinandergesetzt hat der weiß, wie komplex die Mischung der Ingredienzien im Shake ist. Ähnlich vielschichtig sieht das Innenleben des neuen Proteinbiers aus.

So wirbt der Hersteller damit, dass das Bier die Eigenschaften eines Eiweißdrinks haben soll. Da es alkoholfrei ist, ohne künstliche Farbstoffe, Aromen oder Süßungsmittel auskommt und aus natürlichen Bestandteilen gemacht ist (Gerstenmalz, Hefe, Hopfen), führt es dem Körper zunächst einmal eine Reihe positiver Elemente zu.

 
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Was hat es mit dem Aminosäuren-Mix auf sich?

Für Profisportler ist die kombinierte Aufnahme von Whey und BCAAs normal. Aus diesem Grund verfügt das Bier über einen solchen kraftspendenden Nährstoffmix.

So enthält die Flasche beispielsweise die verzweigtkettigen Aminosäuren BCAA. Damit soll die wichtige Versorgung mit Leucin, Isoleucin und Valin nach dem Training sichergestellt werden. BCAAs fördern den Muskelaufbau, erhöhen die Leistungsfähigkeit und sollen positiv auf das Immunsystem wirken können.

Daneben befinden sich die nützlichen und effektiven Aminosäuren Alpha-L-Alanin, Beta-L-Alanin und L-Carnitin in dem Getränk. Diese wiederum sollen die Kraft und Kontraktionsfähigkeit der Muskelzellen verbessern, Erschöpfungssyndromen vorbeugen können und den Muskeln dabei helfen, eine verbesserte Energiegewinnung durchführen zu können.

L-Carnitin gilt daneben als Fatburner. Wer mehr über das Zusammenspiel erfahren möchte, kann sich im Nutrition Journal darüber informieren.

 

Welche Nährwerte hat das Getränk?

Der in Deutschland produzierte Durstlöscher kommt bei 100ml auf 41 Kalorien. Das Bier enthält weniger als 0,5g Fett und rund 5,1g Kohlenhydrate (wovon 2,4g Zucker sind). Insgesamt stecken 6,4g Eiweiß darin. Umgerechnet auf eine Flasche (0,33l) kommt man demnach auf 21 Gramm enthaltenes Eiweiß.

 

Für wen ist das Proteinbier sinnvoll?

Zunächst einmal dürfte es manchem Athleten gefallen, nach dem Training nicht zwangsläufig zu Whey greifen zu müssen, sondern auch einmal eine Alternative genießen zu dürfen. Weil das Bier alkoholfrei ist, müssen weder ein Hangover noch eine mögliche Dehydrierung befürchtet werden.




Zudem könnte das Getränk eine Wahlmöglichkeit für Menschen sein, die sich für veganes Protein interessieren. Da in der Flasche keine tierischen Inhaltsstoffe zu stecken scheinen, könnte die perlende Erfrischung demnach ein Ersatz für vegane Proteinquellen wie beispielsweise Erbsen- oder Hanfprotein sein.

Letztlich könnte die Entwicklung aber auch allen Menschen schmecken, die sich gerne nach Feierabend ein kühles Bier gönnen wollen, aber auf die gehaltvollen Inhaltsstoffe konventioneller Sorten keine Lust haben.

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Wie schmeckt das Proteinbier für Kraftsportler?

Bei Whey ist es vollkommen normal, immer mal wieder für leckere geschmackliche Alternativen zu sorgen. Weil das Aroma für viele Sportler enorm wichtig ist, gehen wir in unserem Whey Protein Test jeweils auch auf den Eigengeschmack des jeweiligen Pulvers ein. Ziemlich süß sind die meisten Shakes aber in der Regel schon.

Das Proteinbier könnte hier zu einer Bereicherung beitragen. Weil der Geschmack logischerweise an Bier angelehnt ist, darf man sich über einen bitter-herben Abgang und ein erfrischendes Mundgefühl freuen.

Insbesondere könnte das Getränk dann zum Lifestyle passen, wenn nach dem Training einmal eher eine herbere Note gewünscht ist. Wer wirklich einmal keine Lust auf einen süßen oder dickflüssigen Eiweißdrink hat, der wird sich vermutlich gerne eine solche Flasche schmecken lassen wollen.

 

Bier als sinnvolles Genussmittel nach dem Sport?

Selbstverständlich passen Alkohol und Sport nicht zusammen. Alkoholfreie Sorten können jedoch durchaus positive Effekte auf die Trainingseinheit haben.

In einer großangelegten Studie konnte immerhin gezeigt werden, dass antialkoholisches Bier nützliche Effekte auf den Körper haben kann – sofern es in kleinen Mengen konsumiert wird.

Insbesondere die erfrischende Wirkung und die erhöhte Aufnahme von (natürlichen) Mineralstoffen kombiniert mit dem enthaltenen Wasseranteil wirken sich günstig aus.




Ob man nun täglich nach dem Training zu einem solchen Eiweißbier greift, sollte jeder selbst für sich entscheiden. Wer sich in einer Trainings-Endphase befindet und auf Definition Wert legt, wird vermutlich einen höheren Eiweißanteil anstreben und zum altbewährten Whey greifen.

Für alle anderen könnte das Bier des Hamburger Start-ups durchaus eine angenehme Alternative sein, die man sich ab und an einmal gönnen darf.

Mehr Informationen: Die Pressemitteilung der TU Berlin ist hier hinterlegt.

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