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Molkeneiweiß gilt als eines der hochwertigsten Proteine und ist daher Bestandteil diverser Supplemente. Ob es sich nun um hochwertige Isolatpulver handelt, oder ob es Inhaltsstoff in Proteinblends oder Weight Gainern ist. Doch funktioniert eigentlich die Whey Protein Herstellung oder wie wird aus Milch das fertige Molkeneiweißpulver?

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Die Basis der Whey Protein Herstellung

Molke fällt als Restflüssigkeit bei der Käseherstellung an. Casein und Whey (Molke) sind die Hauptbestandteile der Milch. Kuhmilch wird dazu so behandelt, dass es zu einer Änderung des ursprünglichen pH-Werts kommt; dadurch flockt das Casein Protein aus und bildet eine separate Phase.

Pures Molke bleibt demnach unverändert an der Oberfläche zurück, wo es abgeschöpft und anschließend zur Whey Protein Herstellung weiter verarbeitet werden kann. Grundsätzlich werden zur Whey Protein Herstellung Laktose und Fett abgefiltert, um letztendlich ein proteinreiches Pulver produzieren zu können.

Im Anschluss an diese Verfahrensschritte der Whey Protein Herstellung wird der Proteinanteil dann zwischen 35 Prozent und 95 Prozent liegen – bei Proteinkonzentrationen von über 88 Prozent liegen Whey-Isolate vor.

Liegt die Konzentration niedriger, wurde ein Whey-Konzentrat hergestellt. Im Filtrationsprozess innerhalb der Whey Protein Herstellung werden Mineralien, Vitamine und Laktose abgefiltert – sie sind allesamt Stoffe mit geringerem Molekulargewicht. Dadurch steigt die Proteinkonzentration an.

Anschließend wird das Protein pasteurisiert und dann getrocknet. Zur Eingrenzung einer Denaturierung liegen die Trockentemperaturen in diesem Verfahren der Whey Protein Herstellung vergleichsweise niedrig.

Darüber hinaus existieren weitere Prozessverfahren zur Whey Protein Herstellung, so die Mikrofiltration, die Ultrafiltration und der Ionenaustausch.

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Whey Protein Herstellung: Ionengetauschtes Molkeneiweiß

Die Aminosäuren werden in diesem Verfahren der Whey Protein Herstellung entsprechend ihrer elektrischen Ladung aufgeteilt. Bei der vergleichsweise preiswerten Reaktion mit Salzsäure und mit Natriumhydroxid kommt es zur Denaturierung einiger Aminosäuren.

Dazu gehören das Immunsystem unterstützende Laktoferritin, Glycomakropeptide (GMPs) sowie Immunoglobuline und Alpha Lactalbumin. Alpha Lactalbumin ist ein Protein mit vergleichsweise hohen Anteilen an semi-essenziellen und essenziellen Aminosäuren.

So werden immunologisch wertvolle Bestandteile teilweise denaturiert. Dem gegenüber besteht der Vorteil dieser Methode der Whey Protein Herstellung in der Gewinnung von Produkten mit wenig Fett und wenig Laktose.

 

Die Filtration bei der Whey Protein Herstellung

Es gibt zwei verschiedene Filtrationsmethoden, die Mikro- und die Ultrafiltration. Bestimmend ist die Porengröße der Membranen, die zur Filtrierung des Proteins benutzt werden.

Obwohl Ultrafiltrationsporen mit etwa 250 Nanometern nur etwa lediglich ein Viertel der Größe von Mikrofiltrationsmembranen haben, ist das Verfahren der Cross-Flow-Mikorfiltration das effektivste.

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Die Cross-Flow-Mikrofiltration (CFM)

Das CFM-Verfahren kommt ohne Einsatz von denaturierenden Chemikalien aus. Unerwünschte Fett- und Laktoseanteile werden unter Ausnutzung ihrer Größe und ihres Molekülgewichts von Keramikmembranen herausgefiltert und die Proteinanteile werden erhöht. Die wertvollen immunologischen Bestandteile des Wheys bleiben weitgehend erhalten.

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Hydrolysiertes Whey

Hydrolysiertes Whey nennt man auch Wheyprotein-Hydrolysat. Hier haben Enzyme bereits einige Peptidbindungen aufgespalten. So wurden kürzere Aminosäureketten generiert, die im Verdauungstrakt letztendlich leichter resorbiert werden können.

Das quasi vorverdaute Produkt schmeckt allerdings bitter. Deshalb setzen Produzenten hydrolysiertes Whey Protein zu Anteilen von maximal 20 Prozent zu. Wheyprotein-Hydrolysat lässt sich also schnell verdauen, die kürzeren Aminosäureketten gehen schneller in den Blutpool über und die Proteine waren bereits in Peptidfragmente aufgespalten worden.

Nichtsdestotrotz werden Athleten nie über das hocheffektive, reine Wheyprotein-Hydrolysat verfügen können, weil Hersteller neben dem Nutzen immer auch den Geschmack des Eiweißpulvers und selbstverständlich auch die Produktionskosten im Blick behalten müssen.

Verschiedene Whey Protein Tests weisen allerdings nach: Besonders hochwertige Whey Protein Pulver enthalten einen Großteil Isolat und Hydrolysat. Andere Inhaltsstoffe werden dabei möglichst gering gehalten. Bei Weight Gainern sollte die Energie durch langkettige Kohlenhydrate, wie Maltodextrin, geliefert werden.

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