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Laktosefreie Whey Proteine – Molkeneiweiß bei Laktoseintoleranz

Laktosefreie Whey Proteine – Immer mehr Menschen deutschlandweit leiden unter Laktoseintoleranz, einer Allergie, die sich vorwiegend gegen Milchzucker richtet.

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Besonders in den Bereichen Fitness, Bodybuilding oder Abnehmen erweist sich dies häufig als ein großes Problem, da neben dem häufig genutzten, herkömmlichem Eiweißpulver auch ein großer Teil anderer Nahrungsergänzungsmittel wie beispielsweise Energie-Riegel meist ebenfalls Laktose (Milchzucker) enthält. Wir stellen nachfolgend drei Laktosefreie Whey Proteine vor, die gute Alternativen zu anderen Supplementen darstellen und ideal für Menschen mit Laktoseintoleranz geeignet sind.

 

Unterschiede bei Konzentrat, Isolat & Hydrolysat

Whey Protein wird in drei Formen unterteilt: Konzentrat, Isolat und Hydrolysat. Das günstigste darunter ist Whey Konzentrat, welches einen Proteingehalt von etwa 70 bis 80 Prozent hat. Laktosefreie Whey Proteine können also nicht aus Konzentrat bestehen.

Das Problem hierbei: Dieses Eiweißpulver enthält Milchzucker, was es für Menschen mit einer Laktoseintoleranz ungeeignet macht. Isolat und Hydrolysat dagegen zählen zu den laktosefreien Whey Proteinen. Zwischen diesen beiden Formen gibt es allerdings einige nicht unerhebliche Unterschiede in Qualität und Preis.

Beide Nahrungsergänzungsmittel sind hochwertige und bioaktive Proteine. Während beim Isolat Fette, Kohlenhydrate und Laktose nur in sehr geringen Mengen vorhanden sind und die Herstellung ohne chemischen Zusätze verläuft, ist das Hydrolysat sogar noch eine Stufe hochwertiger.

Beim Hydrolysieren wird das Protein mehrfach gespalten, was in etwa den Vorgang der Verdauung im menschlichem Organismus entspricht. Durch diese Maßnahme können die laktosefreien Whey Proteine innerhalb kürzester Zeit vom Körper aufgenommen werden. Der größte Vorteil dabei ist dass Einsparen von Energie, die normalerweise für die Verdauung benötigt wird.

 

Laktosefreie Whey Proteine: 3 TOP Supplemente

 

1. Laktosefreie Whey Proteine: BiotechUSA IsoWhey Zero

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Das BiotechUSA IsoWhey Zero gehört zu den laktosefreien Whey Proteinen und ist ein Isolat. Es enthält weder Transfette noch hinzugefügten Zucker. Dieser Protein Shake eignet sich am besten für Sportler, die daran interessiert sind möglichst magere Muskelmasse aufzubauen oder diese zu halten.

Die biologische Wertigkeit ist sehr hoch, da es ausschließlich aus unbedenklichen und ausgewählten Nährstoffen gewonnen wird. Pro Portion erhält man 22 Gramm Protein, was etwa dem Eiweißgehalt einer vollen Mahlzeit entspricht. Eine Dose enthält 2270 Gramm Pulver und kostet um die 50 Euro.

 

2. Laktosefreie Whey Proteine: PROTEIN 4 PLUS

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Nach höchsten Standards hergestellt wird das PROTEIN 4 PLUS, welches ebenfalls frei von Laktose ist. Das Supplement ist gut verträglich und unterstützt die Fettverbrennung anregend.

Die Wirksamkeit ist durch eine Kombination mit BCAAs laut Hersteller besonders stark und auch die Löslichkeit des Pulvers liegt über dem Durchschnitt. Das Produkt setzt sich aus Sojaproteinisolat, Ei-Protein, Whey-Proteinisolat und Maltodextrin zusammen.

Der Süßstoff ist Sucralose. Dieses Nahrungsergänzungsmittel aus der Reihe der laktosefreie Whey Proteine ist für etwa 32 Euro je Kilogramm erhältlich.

 

3. Laktosefreie Whey Proteine: TNT NAKED WHEY Protein-Pulver

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Von Kunden überdurchschnittlich gut bewertet ist das TNT NAKED WHEY Protein-Pulver. Der Proteingehalt beträgt bis zu 78 Prozent und hat damit eine extrem hohe biologischer Wertigkeit.

Sowohl beim Muskelaufbau als auch beim Abnehmen versorgen Laktosefreie Whey Proteine den Körper bestmöglich und unterstützt darüber hinaus den Stoffwechsel.

Die hohe biologische Wertigkeit, eine gute Löslichkeit und der perfekte Aminosäuren-Mix sind nur wenige von zahlreichen Vorteilen, von denen Anwender profitieren. Von allen laktosefreien Whey Proteinen zählt dieses Produkt zu den preiswertesten: Der 1kg Beutel kostet um die 20 Euro bei Amazon. Weitere interessante Supplemente gibt es in unserem Whey Protein Test.

 

Alternativen zu laktosefreien Whey Proteinen

Bei einer Laktoseintoleranz gibt es aber auch zahlreiche Alternativen zum Whey Protein. Am besten sollten betroffene Sportler auf Eiweißsupplemente zurückgreifen, die nicht aus Milcherzeugnissen gewonnen werden. Leider kommt daher das sehr beliebte Casein Protein auch nicht ohne weiteres in Frage, bzw. es muss auf laktosefreie Sonderartikel zurückgegriffen werden. Empfehlenswert sind aus diesem Grund vegane Produkte wie beispielsweise Hanfprotein oder Sojaprotein.

 

Hanfprotein

Hanfprotein wird häufig auch als Nährstoffbombe bezeichnet. Die Gründe dafür sind sehr vielseitig. Sowohl das nahezu perfekte Fettsäuremuster als auch der hohe Anteil an Mineralien, und Vitaminen als auch das optimale Aminosäureprofil nehmen hier eine äußerst wichtige Position ein.

Hanfprotein wird eine cholesterinsenkende Wirkung zugesprochen, außerdem schützt und unterstützt es das Gehirn. Das vegane Supplement eignet sich vor allem für Menschen, die Wert auf einen gesunden Muskelaufbau legen. Erfahren Sie mehr über Hanfprotein.

 

Sojaprotein

Wie der Name bereits sagt, wird das Eiweiß hierbei aus Soja-Bohnen gewonnen. Das Herstellungsverfahren ist recht aufwendig, sodass sich dies in der Regel auch auf den Preis auswirkt.

Soja hat einen Proteingehalt von rund 38 Prozent und bietet zudem viele ungesättigte Fettsäuren. Die ökologische Nachhaltigkeit macht es besonders für umweltbewusste Menschen sehr attraktiv. Weitere Informationen über Soja Protein.

 

Fazit

Auch wenn eine Laktoseintoleranz die perfekte Ernährung während einer Diät oder im Muskelaufbau erschwert, gibt es zahlreiche Möglichkeiten und Produkte, die dabei Abhilfe schaffen können.

Wichtig ist dabei jedoch, dass eine hohe biologische Wertigkeit und die entsprechend gute Verträglichkeit in jedem Fall gegeben werden. Nehmen Sie sich also die Zeit, die verschiedenen Inhaltsstoffe auf den Supplementen vor dem Kauf durchzulesen und zu verstehen. Neben der Unverträglichkeit von Laktose gibt auch weitere Füllstoffe oder ähnliches, was man nicht unbedingt in seinem Shake gebrauchen kann. Man sollte schließlich wissen, was man da zu sich nimmt.

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