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Eiweißpulver – Proteinquellen im Überblick

Welches Eiweiß für welchen Zweck?

Eiweißpulver sind für viele Sportler ein fester Bestandteil der Ernährung – kein Wunder, denn sie liefern nicht nur hervorragende Nährwerte, sondern sind auch extrem praktisch. Wenn unterwegs mal keine Zeit für eine ausgewogene Mahlzeit bleibt, ist ein Eiweißshake ein guter Ersatz.

Eiweißpulver und Löffel

Besonders Kraftsportler und Bodybuilder, die Kraft und Muskelmasse aufbauen wollen, haben einen hohen Bedarf an Proteinen. Um diesen zu decken sind Eiweißpulver deshalb eine gute Möglichkeit.

Übersicht der Eiweißquellen:

  1. Whey Protein
  2. Casein Protein
  3. Egg Protein
  4. Veganes Protein
  5. Soja Protein
  6. Erbsenprotein
  7. Reisprotein
  8. Hanfprotein
  9. Mehrkomponenten Protein
  10. Beef Protein
  11. Goat Whey Protein

Und während früher die Auswahl noch stark begrenzt war, gibt es heute neben den Klassikern Whey und Casein auch Eiweißpulver, die aus exotischeren Quellen gewonnen werden – aus Soja, Reis oder Erbsen etwa werden Eiweißpulver hergestellt, die auch Veganern die Versorgung mit Proteinen vereinfachen. Aber welches Protein bringt welche Vorteile mit sich?

 


Whey Protein – DER Klassiker

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Jeder Kraftsportler – Veganer einmal ausgenommen – hat wohl ein Whey Protein zuhause. Trotzdem wissen viele nicht, wie es eigentlich gewonnen wird: Bei der Käseherstellung bleibt es als Abfallprodukt zurück. Whey ist nämlich nichts anderes als das englische Wort für Molke – und genau das ist es, was Millionen Sportler täglich zu sich nehmen.

Die flüssige Molke hat nur einen geringen Eiweißanteil von etwa einem Prozent – damit das bekannte Eiweißpulver entsteht, wird ihr deshalb das Wasser entzogen. Am Ende des Prozesses steht ein Pulver mit etwa 80 Prozent Proteinanteil. Wem das noch nicht reicht, der kann auf Konzentrat oder Hydrolysat zurückgreifen. Das sind zwei besonders hoch konzentrierte Formen des Whey Protein, die bis zu 95 Prozent Eiweiß enthalten.

Eines haben alle Whey Eiweißpulver gemeinsam: Sie werden vom Körper extrem schnell aufgenommen. Wer einen Shake trinkt, dem geht das Protein innerhalb einer halben Stunde in das Blut über – so werden die Muskeln schnell mit Protein versorgt.

Wichtig ist das vor allem am Morgen und rund um das Training – denn da muss die Proteinsynthese des Körpers angekurbelt werden. Genau deshalb ist Whey Protein auch nach dem Training so beliebt. Durch die Beliebtheit ist auch der Preis des Whey besonders niedrig – unser Whey Protein Test hilft bei der Auswahl des passenden Whey Proteins für die persönlichen Anforderungen.

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Casein Protein – das „Gute-Nacht-Protein“

ESN Casein Protein Eiweißpulver

Bei der Käseherstellung bleibt Molke zurück – die kommt ja bekanntlich aus der Milch. Der anderer Bestandteil des Milchproteins ist schließlich Casein. Es wird durch Filtration gewonnen und setzt sich im Filter ab, da es aus gröberen Teilen besteht als etwa das Whey. Casein Protein verhält sich auch im Körper anders – es verklumpt im Magen und kann vom Körper langsamer aufgenommen werden. Dafür entsteht nach Aufnahme des Casein eine konstante Versorgung mit Eiweiß.

Das Casein Eiweißpulver wird deshalb gerne vor dem Schlafen genommen, damit die Muskeln während der Nachtruhe mit dem nötigen Protein versorgt werden. Casein hat allerdings noch einen weiteren Vorteil: Da es so langsam verdaut wird, hält es lange satt – und eignet sich deshalb hervorragend als Mahlzeitenersatz.

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Egg Protein – das perfekte Eiweißpulver?

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Egg Protein wird – der Name sagt es schon – aus Eiern gewonnen. Die Herstellung ist simpel: Den Eiern wird einfach die Flüssigkeit entzogen. Zur Auswahl stehen verschiedene Egg Proteine: Solche aus Eiklar, die besonders wenig Kohlenhydrate und Fett liefern, aus Eigelb mit einem hohen Energiewert oder aus ganzen Eiern für die volle Ladung Nährstoffe.

Der Vorteil am Protein aus Eiern: Es verfügt über die höchste biologische Wertigkeit aller Proteine. Das bedeutet, dass es vom Körper besonders gut aufgenommen und zu körpereigenen Proteinen umgebaut werden kann. Gerade deshalb gilt es als Geheimtipp unter Kraftsportlern.

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Veganes Protein – genau das, was der Name sagt

MyProtein Veganes Protein Eiweißpulver

Wer sich für den Verzicht auf Fleisch entschieden hat, der steht häufig vor einem Problem: Gerade als Sportler ist es schwierig, ausreichend Eiweiß aufzunehmen. Pflanzliche Proteinquellen wie Linsen enthalten dann leider einen hohen Anteil an Kohlenhydraten, die einige Sportler bewusst meiden.

Um dieses Problem zu lösen und auch vegan lebenden Sportlern eine optimale Versorgung mit Nährstoffen zu ermöglichen, gibt es verschiedene vegane Eiweißpulver. Die haben den Vorteil, dass sie einen großen Anteil an Eiweiß enthalten und außerdem über wichtige Mikronährstoffe verfügen.

Für die vegane Sporternährung sind sie deshalb eine sinnvolle Ergänzung, die das Leben ungemein erleichtert. Ein weiterer Vorteil: Veganes Protein ist vollkommen laktosefrei – und deshalb auch für Menschen mit einer Unverträglichkeit eine klasse Alternative zum Whey.

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Soja Protein – der vegane Klassiker

PEAK Soja Protein Eiweißpulver

Für viele Veganer ist es ein alter Bekannter: Das Soja Protein. Als Fleischersatz steht es oft auf dem Speiseplan, wenn auf tierische Produkte verzichtet wird – und auch als Eiweißpulver leistet es gute Dienste. Es wird aus Sojabohnen gewonnen und hat am Ende des aufwändigen Herstellungsprozesses einen Proteinanteil von etwa 80 Prozent.

Vor tierischen Proteinen muss es sich also keinesfalls verstecken – auch nicht in Sachen Aminosäureprofil. Es enthält eine breite Auswahl an essentiellen und nicht essentiellen Aminosäuren und liefert dem Körper damit die passenden Baustoffe für den Muskelaufbau.

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Erbsenprotein – das Whey für Veganer

Ironmaxx Erbsenprotein Eiweißpulver

Eine weitere vegane Proteinquelle sind Erbsen – sie haben einen relativ hohen Eiweißanteil. Bei der Herstellung von Eiweißpulver aus Erbsen entsteht am Ende ein Proteinpulver, das sich mit einem Eiweißgehalt von etwa 85 Prozent nicht vor den tierischen Alternativen verstecken braucht.

Es enthält alle essentiellen Aminosäuren, die der Körper zum Überleben und für den Muskelaufbau benötigt und ist außerdem reich an BCAAs. Diese Form der Aminosäuren wird vom Körper besonders gut aufgenommen und unterstützt so optimal beim Muskelaufbau.

Erbsenprotein ist besonders leicht verdaulich – deshalb ist es, ähnlich wie das Whey Protein, für den Morgen und die Zeit rund um das Training besonders gut geeignet. Für eine schnelle Versorgung mit einem hochwertigen Protein also die richtige Wahl.

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Reisprotein – mehr als Eiweißpulver

Zec+ Nutrition Veganes Reisprotein Eiweißpulver

Das Reisprotein ist in dieser Aufzählung wohl die exotischste Variante – und eine, die häufig unterschätzt wird. Denn viele Sportler bringen Reis mit vielen Kohlenhydraten in Verbindung – und die werden in den letzten Jahren ja zunehmend verteufelt.

Bei der Herstellung des Reisproteins wird allerdings ein großer Teil der Kohlenhydrate „aussortiert“, so dass am Ende nur etwa 20 Prozent des Pulvers aus Kohlenhydraten besteht. Der größte Teil, nämlich 75 Prozent, sind Eiweiß – diese Zahl sieht auch im Vergleich zu tierischen Produkten gut aus.

Ein weiterer großer Vorteil: Das Eiweißpulver aus Reis enthält nicht nur ein breites Aminosäureprofil, sondern auch eine Menge wichtiger Mikronährstoffe wie Magnesium, Zink oder Eisen. So trägt das Reisprotein optimal zur Regeneration und zum Muskelaufbau bei. Durch den moderaten Kohlenhydratanteil wird es vom Körper außerdem besonders gut aufgenommen.

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Hanfprotein – Eiweiß aus Cannabis

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Ein weitere pflanzliche Eiweißquelle stellt Hanf oder Cannabis dar. Keine Angst, das Hanfprotein wird aus den Samen der Hanfpflanze gewonnen und hat daher nichts mit Drogen zur tun. Viel besser noch handelt es sich bei Hanfeiweiß doch um ein sehr hochwertiges Eiweiß, dass neben Protein und Fetten, auch diverse Vitamine und Mineralstoffe liefert.

Man könnte sich quasi über einen langen Zeitraum ausschließlich von Hanf-Eiweißpulver ernähren, ohne dass der Körper irgendwelche Unterversorgungen ertragen müsste. Letztendlich geht es nicht nur um den reinen Anteil an Eiweiß, die ein Proteinpulver liefert, sondern auch, um die Art und Weise, wie dieses vom Körper verstoffwechselt wird. Ein träger Darm, der häufig die folge von eienr ballaststoffarmen Ernährung ist, steht einem optimalen Muskelaufbau im Wege.

Nur wenn die Nährwerte dort hingelangen, wo sie gebraucht werden, kann ein Trainingsreiz das Muskelwachstum fördern. Genau da kommt Hanfprotein ins Spiel. Die ausgewogenen Nährstoffe im Hanfprotein sorgen für eine immer größere Beliebtheit des Eiweißpulvers bei Bodybuildern und anderen Sportlern.

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Mehrkomponenten Protein – Die Mischung machts!

Weider Mehrkomponenten Protein 80 Plus Eiweißpulver

Das Mehrkomponenten Protein ist, wie der Name schon suggeriert, aus verschiedenen Eiweißquellen zusammengesetzt. Als optimal zeichnet sich eine Eiweißmischung aus Casein-, Whey- und Ei-Protein aus. Leider gibt es gerade im Bereich der Mehrkomponenten Proteine viele minderwertige Produkte. Diese erkennt man am großen Anteil an rein pflanzlichen Eiweißen.

Die Mischung verschiedener Konzentrate oder Isolate soll eine möglichst lang anhaltende Versorgung mit dem wertvollen Eiweiß gewährleisten, rein pflanzliche Basen sind dazu aber nicht in der Lage. Ein gutes Mehrkomponentenprotein bietet weiterhin ein ausgewogenes Aminosäurenprofil und moderate Anteile an Fett und Kohlenhydraten. Bei der Einnahme eines solchen Pulvers ist zeitlich nichts zu beachten. Ein Mehrkomponenten Eiweißpulver kann zu jeder Tageszeit konsumiert werden und auch als temporärer Mahlzeitersatz dienen. Selbstverständlich ersetzt ein Shake keine ausgewogene Ernährung.

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Beef Protein – Eiweißpulver aus Rindfleisch

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Neben den bisher beschriebenen Proteinpulvern, setzt sich besonders eines immer mehr auf dem Fitnesssektor durch. Verwunderlich ist eigentlich nur, dass es so lange gedauert hat, ist doch die Quelle dieses Proteins eigentlich der Inbegriff des Eiweißlieferanten. Die Rede ist vom Beef Protein. Das Pulver wird also aus Rindfleisch isoliert und zeichnet sich ebenfalls durch eine hohe biologische Wertigkeit aus. Zusätzlich ist bei Beef Protein interessant, dass es von Haus aus frei von Laktose und Gluten ist. Neben der dadurch garantierten, guten Verträglichkeit, macht sich Beef Protein auch durch den geringen Kohlenhydratanteil bemerkbar. Der Aufbau fettfreier Muskulatur wird unterstützt, ebenso wie der Fettabbau im allgemeinen. Beef Protein eignet sich hervorragend als Nahrungsergänzung bei Eiweiß-Diäten, da es reich an Nährstoffen ist, ohne dabei zu viele Kohlenydrate oder gesättigte Fettsäuren zu liefern.

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Goat Whey Protein – Eiweißpulver aus Ziegenmolke

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Goat Whey Protein wird aus der Molke von Ziegenmilch gewonnen. Besonders Menschen mit einer Unverträglichkeit gegen Kuhmilch profitieren von dem Eiweißpulver aus Ziegenmilch. Goat Whey liefert zudem eine noch höhere biologische Wertigkeit eine herkömmliches Whey Protein und ist besser bekömmlich.

Goat Whey ist in diversen Geschmacksrichtungen erhältlich, auch neutral kann es als Zusatz in Fruchtsäften gemischt werden. Der von vielen Personen als unangenehm strenge Geschmack der Ziegenmilch ist in de stark filtrierten Pulvern nicht mehr wahrnehmbar.

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Fazit – die Auswahl an Eiweißpulvern ist riesig

Unbegrenzte Möglichkeiten – die gibt es auf der Suche nach dem passenden Eiweißpulver. Egal ob vegetarisch oder vegan, die Auswahl ist geradezu unendlich groß. Deshalb sollte man sich vor der Entscheidung klarmachen, worauf es einem überhaupt ankommt.

Wer ein Protein sucht, das schnell aufgenommen wird, der sollte Whey Protein und Erbsenprotein in Betracht ziehen. Reisprotein oder Casein eignen sich gut als Mahlzeitenersatz und auch die anderen Alternativen bieten für jede Situation die passende Wahl. Hochwertige Mehrkomponenten Proteine sind Eiweißpulvermischungen, die je nach sportlichem Vorhaben individuell abgestimmt sein können.

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Mit dem passenden Protein können die persönlichen Ziele optimal unterstützt werden – hartes Training und eine ausgewogene Ernährung werden sie allerdings nie ersetzen können. Als Nahrungsergänzung gehört Eiweißpulver trotzdem zu den sinnvollsten Produkten und ist für Muskelaufbau und Muskelerhalt in der Diät das perfekte Supplement.

 

Häufig gestellte Fragen zum Thema

Wo gibt es Eiweißpulver?

Hochwertige Proteinsupplemente gibt es in vielen Geschäften, online wie stationär. In jeder größeren Stadt kann sollte man nach Fachgeschäften Ausschau halten, die sich auf Sporternährung spezialisiert haben.

Dort erhält man als Anfänger auch gleich weitere Informationen zu den einzelnen Inhaltsstoffen und kann mit einem Verkäufer die persönlichen Ziele definieren, um ein möglichst optimales Produkt zu erhalten. Natürlich lassen sich auch die meisten Pulver und Kapseln ganz einfach online bestellen. U. a. sind gute Anlaufpunkte fitmart.de und micsbodyshop.de. Wer keine Lust hat sich in mehreren Shops anzumelden kann die Supplemente auch bei Amazon* bestellen. Auch dieser große Onlineshop bietet so ziemlich jedes namenhafte Produkt an.

 

Welches Eiweißpulver für eine Stoffwechselkur?

Bei einer Stoffwechselkur geht es darum möglichst kalorienarm, eine ausreichende Menge Eiweiß aufzunehmen. Proteinshakes mit einem guten Supplement können diese Anforderungen optimal erfüllen. Das Pulver sollte daher so wenig wie möglich Kohlenhydrate enthalten. Also ist Zucker tabu und am besten auch der Süßstoff Aspartam. Aspartam liefert zwar keine Kohlenhydrate, wird von einigen Wissenschaftlern aber als bedenklich eingestuft.

Healthy hot male showing muscles with fire

Für die Stoffwechselkur sollte am Besten auf ein Eiweißpulver aus Isolat oder mit einem großen Anteil Isolat gesetzt werden (Beispiel: ESN IsoWhey Hardcore *). Isolate sind so stark filtrierte Eiweiße, dass sogar Menschen mit Laktoseintoleranz diese problemlos konsumieren können.

 

Welches Eiweißsupplement passt zu mir?

Diese Frage sollte jeder für sich selbst beantworten. Empfehlenswert sei hier wieder das Ladengeschäft genannt. Dort bekommt man eine ausführliche Beratung und kann das ein oder andere Pulver auch mal probieren. Der Geschmack hat zwar nicht zwangsläufig etwas mit der Qualität eines Produktes zu tun, aber wenn man sich für ein Supplement entscheidet, möchte man natürlich nicht bei jeder Einnahme mit dem eigenen Würgereiz kämpfen. Gute Eiweißpulver sollten:

  • Ein vollständiges Aminosäurenprofil aufweisen
  • möglichst wenig Kohlenhydrate mitbringen
  • Möglichst viel Protein pro Gramm Pulver liefern
  • leicht mit Milch oder Wasser mischbar sein
  • wenn möglich angenehm oder neutral schmecken

 

Welches Eiweißpulver nach dem Training?

Das kommt darauf an! Whey Protein ist dafür bekannt, dass es schnellstmöglich zur Muskulatur gelangt und dort aufgenommen wird. Man kann also den Tag sehr gut mit einem Whey Shake beginnen oder auch nach dem Training die benötigte Menge Eiweiß zuführen.

Trainiert man am Abend und geht in absehbarer Zeit schlafen, kann es auch sehr wirksam sein auf Casein Protein (Beispiel: ESN Micellar Casein Protein*) setzen. Casein wird langsamer aber über einen längeren Zeitraum an die Muskulatur weitergegeben. Während der Nachtruhe ist der Körper mit Casein bestens versorgt.

 

Welches Eiweißpulver zum definieren?

Auch hier gilt, dass auf ein Pulver mit möglichst wenig Kohlenhydraten gesetzt werden sollte, oder eben die natürliche Ernährung ausreichend Proteine liefert. Hier soll auch nochmal angemerkt werden, dass von Eiweißpulver allein weder Muskeln wachsen, noch Fett verbrannt wird.

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Fett kann über eine negative Energiebilanz verloren werden, wobei ständig darauf zu achten ist, dass die bestehende Muskulatur ausgebaut oder zumindest erhalten werden sollte. Muskeln verbrennen Kalorien und wer bei einer Hungerkur seine Muskeln abbaut, der senkt seinen Grundumsatz und steigert damit den JoJo-Effekt, sobald die Ernährung nicht mehr nach Diätplan erfolgt.

 

Welches Proteinpulver für Anfänger?

Anfänger benötigen eigentlich überhaupt keine Supplemente. Gerade zu Beginn sollte sich vielmehr mit der normalen Ernährung beschäftigt werden. Diese gilt es nämlich in erster Linie umzustellen, um auch Erfolge beim Training zu sehen.

Viele kleine Mahlzeiten, die aus Eiweiß, guten Kohlenhydraten und ungesättigten Fetten bestehen. Empfohlen sei hier einige Wochen einen Ernährungsplan zu führen. So kann man in Ruhe analysieren, welche Energie man täglich zu sich nimmt und wie sich diese genau zusammensetzen. Wenn dabei auffällt, dass ein Eiweißdefizit besteht und man es einfach nicht schafft, noch eine Dose Thunfisch zu essen, kann ein Shake sinnvoll sein.

 

Welches Eiweißpulver zum Zunehmen?

Zunehmen macht man, wenn man dauerhaft mehr Energie durch die Nahrung aufnimmt, als der Körper verstoffwechseln kann. Dabei ist es völlig egal, ob diese Energie aus Eiweiß, Kohlenhydraten oder Fetten kommt. Es gibt Formeln für den Grundumsatz und den Leistungsumsatz, mit denen man relativ genau die persönlichen Werte errechnen kann.

Da diese Werte bei jedem Menschen individuell sind sollte einmal google bemüht werden, um einen passenden Onlinerechner zu finden. Im Bereich der Supplemente spricht man bei Eiweißpulvern zum Zunehmen von Weight Gainern. Diese liefern neben dem Protein auch noch eine größere Menge Kohlenhydraten.

 

Welches Supplement wirkt zu welcher Zeit am Besten?

Wie bereits in der Frage Eiweißpulver vor oder nach dem Training beantwortet, ist Whey Protein tagsüber und Caseinprotein zur Nacht sinnvoll. Abends kann dementsprechend auch Harzer Käse (Handkäs) sehr gut gegessen werden.

 

Welches Eiweißpulver für den Muskelaufbau nutzen?

Ohne Training kein Muskelzuwachs, daran ändert auch die Einnahme von Eiweiß nichts. Wie der Name schon sagt, ist beim Supplement die Menge Eiweiß pro Gramm Pulver wichtig und möglichst wenig Kohlenhydrate und Fette.

 

Welches Eiweißpulver bei Low Carb Ernährung?

Wenn man bei einer Diät wenig Kohlenhydrate aufnehmen möchte, sollte natürlich auch das Supplement möglichst wenig Kohlenhydrate enthalten. Es gilt also den Zuckeranteil bei den Inhaltsstoffen genauer zu betrachten.

Fit athlete lifting weight with blue muscle light concept

Welches Eiweißpulver ist für Frauen besonders gut?

Einfach gesagt, können Frauen die gleichen Eiweißpulver wie Männer verwenden. Der momentane Trend zu Fitness und Wellness hat allerdings viele Marketingstrategen auf die Idee gebracht, Produkte anzubieten, die vornehmlich durch Design und Verpackung besonders Frauen ansprechen sollen. Ansonsten gibt es wenig bis überhaupt keine Unterschiede.

 

Welches Eiweißpulver beim Abnehmen?

Wer abnehmen möchte muss über einen längeren Zeitraum weniger Kalorien zu sich nehmen, als der Körper benötigt, allerdings ohne den Grundumsatz zu beschneiden. Ein Eiweißshake kann Diäten unterstützen, da er mit relativ wenig Kalorien daher kommt, viel Eiweiß liefert und sehr sättigend wirkt.

So lassen sich einzelne Mahlzeiten durch einen Shake ersetzen. Es ist aber nicht ratsam sich ausschließlich von Eiweißshakes zu ernähren, da diese nicht alle benötigten Nährstoffe liefern. Empfehlenswert ist viel Gemüse und Salat auf dem Speiseplan zu haben und dann mal am Abend nur einen Proteindrink zu sich zu nehmen. Es eignen sich alle Präparate, die wenig Kohlenhydrate enthalten.

 

Welche Milch für Eiweißpulver nehmen?

Eiweißshakes können mit Milch, Wasser oder Säften gemischt werden. Auf der einen Seite möchte man keine unnützen Kalorien über den Shake aufnehmen, auf der anderen Seite ist es auch eine individuelle Geschmacksentscheidung.

Ich habe mich für ein gesundes Mittelmaß entschieden und mische meine Whey Shakes mit Milch, die einen Fettanteil von 1,5% hat. Vollmilch mit 3,5% oder mehr würde ich nicht empfehlen und Milch mit einem Anteil von 0,3% schmeckt nach meiner Auffassung nicht mehr nach Milch. Das ist aber Ansichtssache.

 

Welche Wirkung hat Eiweißpulver?

Nahrungsergänzung ist kein Zaubermittel und der bloße Verzehr lässt weder Muskeln wachsen noch Fettdepots schwinden. Mit ganzheitlich ausgewogener Ernährung und ausreichend Sport können dem Körper über Eiweißshakes aber auf einfachem Wege ausreichend Proteine zugeführt werden. Proteine sind der Baustoff, den der Körper benötigt, um überhaupt Muskulatur aufzubauen.

 

Welche Nebenwirkungen hat Eiweißpulver?

Bei richtiger Anwendung gibt es keine Nebenwirkungen von Proteinen. Es ist wichtig, dass man sich nicht unbegrenzt viel Eiweißshakes genehmigt. Ein guter Richtwert sind täglich 1,5 bis 2 Gramm Eiweiß pro Kilogramm Körpergewicht und zusätzlich ausreichend Wasser oder ungesüßten Tee (2-3 Liter).

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Welche Eiweißpulver gibt es?

Eine Übersicht der unterschiedlichen Eiweißpulver findest Du auf dieser Seite. Es gibt mittlerweile Pulver mit Proteinquellen verschiedensten Ursprungs. Diese Quellen können pflanzlich oder tierisch sein.

 

Schadet Eiweißpulver den Nieren und der Leber?

Bei richtiger Anwendung sind keine Schäden zu befürchten. Wie im Punkt der Nebenwirkungen erwähnt, sollte die Menge an Eiweiß täglich bei max. 2 Gramm/Kilogramm Körpergewicht liegen und mit ausreichend Wasser 2-3 Liter kombiniert werden.

 

Was kostet Eiweißpulver?

Die Preise für Eiweißpulver sind sehr verschieden und variieren von Marke zu Marke sehr stark. Ein günstiges Pulver muss dabei nicht unbedingt schlechter sein als ein teureres Produkt.

Gerade bei Supplementen kauft man auch ein gewisses Stück Livestyle mit und so setzen einige Hersteller die Preise ihrer Produkte von Haus aus höher an. Wichtiger als der Preis selbst ist jedoch die Beachtung der angegebenen Inhaltsstoffe.

 

Wann wird Eiweißpulver schlecht?

Das Pulver ist bei korrekter Lagerung sehr lange haltbar. Auf allen Verpackungen muss ein Mindesthaltbarkeitsdatum angegeben sein.

 

Wie lagert man Eiweißpulver am besten?

Angebrochene Behälter mit Proteinpulver sollten am besten kühl und trocken gelagert werden. Weiterhin sollte bei der Zubereitung eins Shakes darauf geachtet werden, dass nicht mit einem feuchten Dosierlöffel in auf das Pulver zugegriffen wird.

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